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Slowfood

...MIO GRANDE AMORE ❤️
...meine große Liebe....

NEU BEI UNS!
Toskana Café aus einer kleinen Rösterei von unserem Kollegen Riccardo Bettalli.
Probieren Sie diese herausragende Qualität aus elf verschiedenen Café-Sorten!

Lesen Sie hier die gesamte Entstehungsgeschichte dieses handgemachten Cafés:

Diese unnahbare, rassige, schwarzhaarige  Italienerin mit den hübschen braunen Augen hatte es ihm angetan. Wie konnte das passieren? Er war verliebt, richtig verliebt. Wie kann man da richtig arbeiten? Fragte sich Riccardo. Dabei galt es doch jetzt den Café zu rösten und im Anschluss die Familienrezeptur seines Vaters Franco zu machen.

In Gedanken an sie, mischte er wie selbstverständlich die verschieden Sorten Arabica Café und ohne darüber nachzudenken griff seine Hand in die zuvor geröstete Robusta Café-Sorte. Er dachte an ihre Augen, das Gefühl der Umarmung und an ihren wunderschönen Mund. Wie selbstverständlich küsste er die Bohnen in seiner Hand. 

Erst jetzt begriff er was passiert ist. Nicht ihre verführerischen, voluminösen Lippen waren es, die er auf den seinen spürten, sondern die noch warmen Cafébohnen, die seinen Kuss nicht erwiderten.
Wie wachgeküsst und dennoch in Gedanken an sie, diese bezaubernde und hoch ausstrahlungsstarke, interessante Frau der Welt roch er die verschiedensten Café-Sorten, die in den letzten Minuten durch seine Hände glitten. In ihm stieg ein Gefühl auf, als hinterließ jede der gut 10 Café-Sorten seine eigene Personalität, um am Ende und in der Gesamtheit doch nur eins zu offenbaren: Ihre "personalita/Persönlichkeit" - es ist sie: Clara Missoni. Schon ihr Name ist wie Musik. Und tatsächlich wie passend, hörte Riccardo aus dem Radio, das sich hinten im Raum, oben auf der Fensterbank befindet, die sanften Töne von Laura Pausini "con te, con te..." mit dir, mit dir.... Sein Herz schlug wie wild.
Warum ist italienische Musik nur so emotional? Tränen stiegen ihm in die Augen, denn er vermisste ihre Umarmung. Ihre Berührung. Dabei küsste er wie zuvor schon den frisch gerösteten Café in seinen Handflächen. Sein Gesicht vergrub sich sprichwörtlich in seiner Café-Mischung, der so einen ganz anderen Duft verströmte als er es normalerweise kannte. 

Riccardo, der normalerweise nichts so schnell aus der Fassung zu bringen ist, erschrak. Das war doch nicht die Rezeptur seines Vaters?!
Er hatte das Mischverhältnis in umgekehrter Reihenfolge und versehentlich einen kleinen Anteil von diesen speziellen, neuen Robusta Café aus Tansania gemischt.

Nun mit wachem Verstand begriff er was passiert war.  Er hatte acht Sorten der besten Arabica Bohnen im Verhältnis 90:10 - mit dieser säurearmen Dreier-Rubusta-Mischung zusammengefügt. Der äußerst harmonische Duft, lies ihn nur an Clara erinnern. Es war fast so, als würde genau das ihrem Körpergeruch entsprechen. Ja, daran gab es keinen Zweifel, es ist Clara! 

Er roch nun noch intensiver in seine Handflächen, als sollte es nicht wahr sein. Aber genau genommen doch. Er wollte sie. Sie und den Duft ihres Körpers.
Was für ein profumo (ital. Übersetzung für wohlriechenden Duft)?

 

Nicht dass man den Geruch ihrer Haut oder ihren Haare mit Café vergleichen könnte, aber diese kräftigen, festen, fast schon strohigen Haare.... Diese hatten in ihm beim berühren seiner Hände einen besonderen Eindruck hinterlassen. Alles im allen, ließ es aber nur eine Erkenntnis zu.
Es ist so, als würde man den Duft von Clara Missoni als Essenz in wohligster und reinster Form riechen. Intensiv und kräftig. 

Riccardo nahm nun die kleine Handschaufel, mit der er schon in seiner Kindheit hier in der Rösterei seines Vaters gespielt hat. Sie war damals schon antik und tat ihren Dienst bestimmt schon mal zuvor in einem kleinen Alimentari-Laden beim losen Abfüllen von getrockneten Bohnen. Er schippte ein gutes Pfund in ein kleinen, knittrigen Papiersack und ging damit in den Verkaufsraum, der sich gut positioniert zur Straße Kunden und Passanten Eingang bietet.


Hier befindet sich seine alte Café-Maschine, eine heutzutage begehrte, in viel Chrom gefasste Faema 61 und eine Café-Mühle, die schon seit Jahrzehnten der Familien-Café-Rösterrei Bettalli gute Dienste leistet. 
Er schüttete mit einem kräftigen Ruck die sich noch befindenden älteren Bohnen aus dem Aufsatzbehälter der Mühle. Seine Nase klebte buchstäblich über dem altem Mahlwerk. Kein Zweifel, kein Zweifel sagte er leise vor sich hin. Clara - AMORE .....❤️


Mit einem festen Ziehen am Hebel der Mühle sauste mit einem lauten Klacken das frisch gemahlene Café-Pulver in den Siebträger, den er vielleicht etwas zu verkrampft in seiner rechten Hand hielt. Kurz mit einem speziellen Stampfer drückte der Verliebte seine Café-Liebesmischung in den heissen Bügeleinsatz des Siebträgers. 
Eingelegt in der guten alten Faema, die den wahren Siegeszug der Espresso-Kultur in Italien auslöste, immerhin war es Anfang der 1960'er Jahre die erste elektrische, mit Wasserpumpe ausgestattete Café-Maschine, tropfte nun ganz langsam sein Café in eine Tasse. 
Und wieder traten ihre dunklen, hübschen Augen und ihr leicht geöffneter Mund in seinen Gedanken auf. Seine Finger umklammerten die kleine Espressotasse. Seine Finger wurden nun zunehmend heißer, dieses Gefühl lies sich auch nicht mit dem Feuer seiner Liebe zu seiner Cara Clara erklären... (Cara steht für teuerste, liebste ....)
Die Nervenzellen in seinen Fingern taten das Richtige und sendeten dem liebestollen Riccardo das Signal die Café-Maschine jetzt zu stoppen. 

Er dachte nur an sie. Wie sehr er sie vermisste und an das Wiedersehen. An ihre Lippen und ihren für ihn so hinreißenden Körper mit ihre kleinen Brüste, in der er sich sofort und immer, immer wieder verlieben würde. 

Langsam, in kleinen Schlücken trank er den Café, als sein Vater zur Tür reinkam. "Ist alles in Ordnung?" fragte er seinen Sohn. Denn das auffällige, ruhige, aber befremdliche Verhalten seines Sohnes war ungewöhnlich. Seine Körperhaltung verriet ihn. Aber ganz besonders, sein abwesender Gesichtsausdruck.
"Riccardo, was ist los? Ist der Café fertig?"
Die Worte blieben ungehört. Dachte sein Sohn doch nur an sie und dass dieser Café, dass seine Kreation, dieses Cafés ihren Namen tragen müsste. Mehr noch, alle Superlativen aneinanderreiht würden vielleicht das wiedergeben können, was er in diesem Moment fühlte. Was er roch. Nämlich sie: Clara Missoni. 

Eine Berührung auf seine Schultern ließen ihn erschrecken. 
"Papa, warum erschreckst du mich so, sag doch was, wenn du reinkommst?" Seine Worte waren hart gewählt. Er blickte in die unverständlich schauenden Augen seines Vater, der wieder einmal in seiner alten, beigen Hosen daher kam und einen alten braunen Arbeitskittel trug. 
Riccardo begriff, dass es zu irgendwelche ausgesprochenen Wörter oder wohlmöglich ganze Sätze gekommen sein musste, denn sein Vater holte tief Luft und das Runzeln auf der Stirn verrieten die Antwort schon vorab. Eigentlich bräuchte er gar nichts sagen. Riccardo wusste was sein Vater gleich sagen wird. 

Aber viel schlimmer noch - er hatte eine große Menge eines Café gemacht, der nun ganz und gar nicht der Rezeptur seines lieben Herrn Papa entsprach. Aber viel schlimmer noch. Er hatte seine Frau betrogen, mit der seit 10 Jahren zusammen ist. Mit der er in den Urlaub fährt und ein ganz normales Leben führt. Die seine Wäsche macht und in der Summe eine konstante und wichtige Größe in seinem Leben ist. All das wurde ihm jetzt klar.
 
Und was ist das mit dieser Clara Missoni? Diese 1,75 Meter große interessante Toskanerin, mit braun-grünen Augen, ungewöhnlich festen Haaren, der vielleicht etwas zu großen Nase? Was ist mit dieser Liebe, die sich so gut anfühlt, als umhüllt man seinen nackten Körper in einem warmen, wohlriechendem Raum nur mit einem Tuch edler Seide? 
Darf das sein? Er spürt nach wie vor ihre sanften Lippen auf den seinen. Das Fließen ihrer Körper ineinander verschlungen. Das feste Umklammern ihrer Hände auf seinen Schultern. Und dieses Gefühl - Halleluja - dieses Gefühl, wenn er über ihr liegt und sich ihre Körper in den großen, weichen Kissen des Bettes verschmelzen. 
Er ist verliebt wie schon lange nicht mehr in seinem Leben. 
Und doch darf es nicht sein. Nein - es darf einfach nicht sein. 
Sylvia, sie die Frau, die ständig gut an seiner Seite sich befindet und nun das - 
"Nein! Neeeeiiin!", schrie er laut. 
Er spürte wie an seinem Arm gezogen wurde - immer wieder - aber es war nicht Riccardos Vater. Der war gar nicht mehr da. Auch nicht mehr seine Tasse mit diesem Café und wo ist Clara? Wo verdammt ist Clara? Eben noch erfüllte ihr Duft den ganzen Raum und nun?  "Clara? Claraaaaa?" rief er so laut er konnte. 

"Riccardo wach auf, Du hast geträumt. Wer ist diese Frau?".
Das war nicht die sanfte Stimme von Clara. Nicht der Schwingung der Musik von Laura Pausini gleichend. Nein. Das ist die Stimme von Sylvia! Eher ähnelnd den Lauten von Gianna Nanini - rau, hart und nicht wie weich und warm wie eine bunte, grüne Sommerwiese, über der in wundervollen blauen Himmel die Sonne nur so um die Wette strahlt.

"Ah, was ist? Wo, was? Du?", stammelte Riccardo völlig verstört und mittlerweile aufrecht sitzend im Bett in die fragenden Augen von seiner Sylvia, die ebenfalls aufrecht sitzend und immer noch leicht rüttelnd am Arm des einer abrupt endenden Liebe von Riccardo zieht. Es müsste dem Gefühl eines Aufprallunfalles gleichen. Wenn man gern im Vergleich von Null auf Hundert spricht, dann spiegelt  sich hier Körper und Geist das Gefühl von hundert Prozent voll mit Liebe auf Null Prozent runter, um dann sofort in brisanter Geschwindigkeit mit 100 Prozent in der Realität zu landen. 

Nach dem Riccardo die Achterbahn seiner Gefühle so einigermaßen verdaut hatte und er Sylvia zudem beim Leben des Familienhundes Paulina sehr glaubhaft geschworen hatte, dass es keine Clara gibt, ging es wieder aufwärts. 

Zum Glück war Samstag. Da stand nicht viel auf dem ToDo Programm. Riccardo war allein und beschloss sich nochmal in kleinen Stücken die Erlebnisse der letzten Nacht zurück zu holen. Er ging die Stufen der gemeinsamen Wohnung runter, die direkt in die Produktionshalle der Rösterei führt. 
Tief in die Gedanken und Ereignisse der letzten Nacht versunken,  die Augen fest verschlossen, saß er auf einer halbhohen Palette mit großer Jute-Café-Säcken. 
Was für eine Frau, dachte er im Stillen. Und Alles - wirklich Alles durchträumte er in einem gewünschtem Wach/Traumzustand wieder aufs Neue. 

Jetzt - die Augen wieder mit klarem Blick geöffnet, sah er auf die große, runde Kühlfläche, der großen Café-Röstmaschine, die ein jeder aus der Fernsehwerbung kennt. Hier wird der frisch geröstete, fast glühend heiße Café schnellstmöglich runtergekühlt. Das ist eines der wichtigen Dinge beim Café herstellen. 

"Auf gehts!" rief er motiviert in den Raum, in dem er wie immer ganz alleine und ungestört arbeiten konnte. 
Eins zu Eins - genau wie in der letzten Nacht, mischte er die unterschiedlichsten Café Varianten zusammen. Mit einer Kussgeste und in Gedanken an sie - die märchenhafte, verführerische Frau, lud er die Rösttrommel und schaltete den Strom für die recht altbetagte Maschine aus den ebenfalls 1960'er Jahren ein.  Es sind gut 10 verschiedenen Einstellungen und unterschiedliche Ventilatoren zu betätigen. Doch routiniert, immer wieder den Röstvorgang kontrollierend aber vor allem im tiefen Bewusstsein an seine nächtliche Liebe öffnete er die Röstkammer und gut 200 Kilo duftend heiße Café-Bohnen sausen auf die kleine Kühltrommel die einen Durchmesser von zwei Meter hat und mit kalter Luft durchströment wird.

Seine Augen suchten die zerknitterte Papiertüte von letzter Nacht, aber die gab es natürlich nicht mehr. Also nahm er ganz einfach die alte Aluminiumschaufel und trug diese gefüllt mit den herrlich duftenden Café-Bohnen in den Verkaufsraum, wo sich die alte E61 Faema befindet. Er bemühte sich die Emotion von Clara fortzusetzen, aber es gelang ihm nicht. Er war zu aufgewühlt, aber vor allem neugierig, ob das was er da gemacht hatt nicht ein totaler Blödsinn ist?

Wie es der Zufall wollte, kommt sein Vater rein, doch anders als heute Nacht sah er ihn durch die Tür kommen. 
"Na, bist am arbeiten? Liegt was spezielles an?, fragte sein Vater sehr gelassen. "Alles normal." antwortete Riccardo seinem Vater. Er war froh über die Steilvorlage, denn auf die offene Frage, ob etwas spezielles anliegen würde, kommt er nun einen Versuch über eine neue Café-Mischung einbauen. Und dabei natürlich kein Wort über seinen Traum und Clara verlieren. So viel stand sofort fest!
"Schau mal, ich habe da was mal ganz ungewöhnlich anders gemacht. Das sind alle 8 Sorten unseres Arabica Café, plus die zwei Robusta und dann noch die neue Sorte Rubusta aus Tansania. Alles im umgekehrten Mischverhältnis zu deinem Rezept. Am Ende 85% Arabica und 15% Robusta." 

Im Gegensatz zu Riccardos  Traum war der Bohnenbehälter der Café-Mühle komplett voll. Franco übernahm väterlich das Umfüllen und Riccardo schüttete den Café-Inhalt aus der alten Schaufel in die Mühle. 
"Zssssss"..., tönte es aus dem Mahlwerk. 
Nach klassischer Barister Prozedur tropfte der Café ganz langsam in zwei Tassen. 

Sein Vater war begeistert und ohne ein Wort legte er die Hand auf die Schultern seines Sohns. Es vergingen bestimmt drei Sekunden der Stille. Nur das Geräusch eines lauten Mopeds, dass draußen am Haus vorbei fuhr war zu hören. 
"Riccardo, Danke - das ist tatsächlich etwas Besonderes. Die Struktur ist fester, kräftiger, irgendwie aber auch harmonischer geworden. Da ist Feuer, Spannung drin. Aber auch diese Sanftheit, wie bei einer schönen Frau. 
Wie bist Du darauf gekommen, das zu machen? 

Riccardo konnte unmöglich seinem Vater die Wahrheit seiner Gefühle mitteilen. Glücklich verheiratet hatte er in der letzten Nacht alles nur geträumt und genau so umgesetzt. Wie in Trance mischte er die Bohnen zusammen. Er dachte dabei an Clara Missoni. Woher er ihren Namen kannte war ein Rätzel.
 Er kannte sie ja gar nicht. Er hatte sie nie getroffen. Und eben doch. In seinem Traum. Es war der Traum von ❤️  Liebe.  

"Papa, du hast Recht. Da ist so eine weibliche Note drin. Aber eine starke Frau - una donna con palle.
Wir sollten die Verpackung rosa machen und Cara Clara drauf schreiben". Riccardo biss sich auf die Lippen, bis diese weh taten. "Blödsinn - Clara? Wie komme ich auf Clara - wollte Consorzio sagen - mit C wie Cäser oder C wie Clara, versuchte er seinem Vater schnellstmöglich nicht zu möglichen Fragen aufzufordern. 
Wir haben doch mit unseren Freunden vom Consorzio Toscano D'Avitani begonnen. Das wäre doch genau der richtige Café, oder nicht? Und nennen den Café  dann ganz einfach:
SELEZIONE TOSCANA 

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